DAZWISCHEN – zwischen den welten

ein Kunstprojekt, ein Ort zwischen Lebendigkeit und Zerfall, dazwischen entstehen Raum- und Lichtinstallationen, Kunsthandwerk und Bildende Kunst. Erstmal. 

Es ist und wird ein Spiel mit dem Ort und dem DAZWISCHEN. Ein Ausstellungsraum, ein Ort der Begegnung mit und durch Kunst _ eine künstlerische Auseinandersetzung. Alte Gärtnerei, Gießenerstraße 5, 35423 Lich

Sonntag, 03. Oktober 2021 FINISSAGE der Ausstellung von Karla Katja Leisen, Bildende Kunst mit Kohle, Kaffeesatz, Acryl, Edding, Textmarker, Aquarell, Bunt- und Filzstifte …


Eröffnet wird der Ort mit dem Kunstprojekt zu Kunst in Licher Scheunen 11.-12. September 2021

die ersten Ausstellerinnen sind Kerstin Morland Loehr und Karla Katja Leisen

Kerstin Morland-Loehr studierte Schmuckdesign in London am Central Saint Martins College of Art & Design. Seitdem experimentiert sie unter dem Label Karfunkelsteinschmuck autodidaktisch und kombiniert klassische Goldschmiedeverfahren mit ungewöhnlichen Guss- und Schmelzverfahren.„Ein wichtiges Thema meiner Arbeit sind organische Strukturen. Ich versuche, den  vergänglichen Moment der Transformation von der Blüte zum Verfall einzufangen und lasse Schoten, Blätter, Rinden uvm in neuem Material und Glanz erstehen.“
Karfunkelsteinschmuck _Maingasse 1063512 HainburgTel: 0171 261 4609 Kerstin.morland@gmx.de Aktuelle Infomationen unter Karfunkelsteinschmuck auf facebook und instagram

Karla Katja Leisen – Atmosphärengestalterin, Bewegungskünstlerin, Gongista wie Malerei mit Kohle, Kaffeesatz, Acryl, Edding, Textmarker, Aquarell, Bunt- und Filzstifte wie das Spiel mit dem Ort und dem Dazwischen Raum- und Lichtinstallationen 0176 – 634 81 937 https://karlaleisen.com

DAZWISCHEN – Zwischen den Welten

Ausgangspunkt ist das Gefühl es geht gerade weder vor noch zurück und ich sitze fest, wie in einem Zwischenraum. Zwischen Himmel und Erde, zwischen Licht und Dunkel, zwischen Freiheit und Gefangen sein, zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Genuss und Verzicht, zwischen Widerstand und Hingebung, zwischen Materie und Auflösung, zwischen Festhalten und Loslassen, zwischen Glaube und Wissenschaft.

Mit meiner Figur „Cosmo Calexika“ bewege ich mich seit 15 Jahren wie zwischen den Welten und jetzt mit dem zweiten Lockdown wurde es auf einmal noch konkreter und spürbarer. Es entstand ein Gefühl von „auf sich zurück geworfen sein“.
Und in den Vordergrund rückten die Fragen: wie kann Kunst und Kultur im öffentlichen Raum noch stattfinden? Was geht, was nicht? Wofür brennt mein Herz? Wie kann ich dem Ausdruck verleihen? Und woran glauben wir, wenn wir so auf uns zurück geworfen werden?

Diese Fragen führten mich zu alten Geschichten, zu den Nordischen Mythologien, Götter und Göttinnen jeder Zeitepoche und jedes Volkes. Über die Geschichten und Mythologien bin ich durch regelmäßige Körperarbeit und Butoh – Sessions mit Henriette Heinrichs per zoom (Tanztheater) in verschiedene Zustände gekommen. Gefühlt, flüssig wie fest, Feuer wie Wasser, Luft und Erde, Götter und Göttinnen, etwas zwischen Unsichtbarem und Sichtbarem, zwischen Mensch und Tier und vieles mehr zu werden und das wieder aufzulösen. Dazu ist wieder meine Malerei gekommen, die ich durch die Theaterarbeit vor etwa 20 Jahren abgelöst hatte. Ursprünglich komme ich vom Tanz und der Malerei, ich hatte Kunst mal als Unterrichtsfach studiert. Viele Bühnenbilder, Licht- und Rauminstallationen sind in den letzten 20Jahren entstanden plus Performances auf unterschiedlichen Ebenen. Jetzt schaffe ich eine Verbindung zwischen den Künsten. So fließen meine eigenen Interpretationen der Geschichten in den Tanz, unterschiedliche Gefühle und Zustände werden während des Prozesses durchlebt und daraus entstehen meine Ideen und Bilder.

Der Umgang mit meiner eigenen Situation, der Ist – Zustand, alte Geschichten, alte mir bekannte Künste, das Tanztheater und die Malerei wieder neu zu entdecken und sie miteinander zu verbinden, schenken mir einen neuen künstlerischen Prozess. So sind mittlerweile einige Bilder seit Dezember 2020 entstanden und alte wieder neu bearbeitet worden.

Ich zeichne und male mit unterschiedlichen Farben: Kohle, Aquarell, Bunt- und Filzstifte, Edding, Bleistift, Textmarker, mit Acryl oder Öl, auf unterschiedlichen Formaten von Papier.

Mit diesem Projekt möchte ich diese Auseinandersetzung als künstlerischen Prozess verfolgen und weitere Bilder entstehen lassen. Mein Ziel war es mindestens eine Ausstellung bei „Kunst in Licher Scheunen“ Mitte September 2021 zu machen. Hinzu kommt jetzt der Ort, die Alte Gärtnerei in der Gießener Straße 5. Die Vermieter*innen Frau Kleffmann und Herr Weber kommen an dieser Stelle mir als Künstlerin entgegen und ich darf diesem wundervollen Ort neues Leben einhauchen.

So entsteht an diesem Ort ein Spiel mit dem DAZWISCHEN zwischen den welten – es ist ein Kunstprojekt im Wandel.

Mein Antrieb: Ich will weiter Hoffnung schöpfen, Energie erzeugen und Mut machen!

und noch viel mehr…

Ausstellung 11. – 12. 09. 2021 zu Kunst in Licher Scheunen